Am Ball bleiben in Corona-Zeiten

Der TTC Nonnenweier blickt zurück auf ein schwieriges Jahr | Was im Sommerhalbjahr geplant ist

TTC-Training alternativ _ Carolin Markstahler
Solange Hallensport ausscheidet, müssen alternative Trainingsmöglichkeiten gefunden werden
Foto: Carolin Markstahler

SCHWANAU-NONNENWEIER. Corona schränkt Vereinsleben stark ein. Wie Vereine darauf kreativ reagieren, zeigt das Beispiel des Tischtennis- und Tennisclubs Nonnenweier (TTC). Über die aktuelle Situation und die Aktionen der kommenden Monate sprachen wir mit Holger Brandt. Er ist im Vorstand für die Abteilung Tischtennis verantwortlich.

Das Hallensportangebot des TTC Nonnenweier ist weiterhin lahmgelegt. Umso wichtiger für den Verein wird der Freiluftsport Tennis. Die Plätze werden derzeit für die Saison vorbereitet. „Vergangenes Jahr war im Sommer wenigstens Tennisspielen möglich“, erinnert sich Holger Brandt. Wie viele seiner Vereinsfreunde ist Brandt auch leidenschaftlicher Tennisspieler. „Tischtennis steht von Herbst bis Frühjahr im Vordergrund, Tennis mehr über die Sommermonate.“

Die Tischtennis-Sparte leide unter dem Hallensportverbot. Darauf sei im vergangenen Jahr mit entsprechenden Angeboten reagiert worden. „Unsere Tischtennis-Mitglieder konnten sich ohne zusätzliche Kosten beim Tennis ausprobieren. Ähnliches können wir uns dieses Jahr vorstellen“, sagt Brandt. Die Hoffnung sei, dass durch solche Angebote die Mitglieder in dieser schwierigen Zeit mehr zusammenrücken. Zwischen beiden Abteilungen bestehe ein gutes Miteinander.

Weitere Aktionen für 2021

Der Vorstand arbeitet an Aktionen für die kommenden Monate. Corona-konformer Kuchenverkauf erfüllte in jüngster Zeit eine doppelte Funktion. „Das waren und sind Gemeinschaftsprojekte. Neben den finanziellen Einnahmen ist das Gefühl wichtig, in diesen Zeiten gemeinsam etwas anzupacken“, beschreibt Brandt. Hinzu kämen das Zusammensein und der persönliche Austausch beim Kuchenverkauf.

Aktionen wie die österliche Dorfrallye seien für die Jugendabteilung in den kommenden Monaten in Planung. Zudem würden digitale Formate angewendet. Projektgruppen würden sich in Online-Konferenzen austauschen. Über WhatsApp-Kanäle seien Mitglieder eingeladen worden, sich anhand von Bildern auszutauschen und über das eigene Befinden auf dem Laufenden zu halten. Auch wenn es derzeit schwierig sei, das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, werde der TTC „weiter am Ball bleiben“.

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Thorsten Mühl