Künftige Nutzung durch Vereine?

Nachfrage zu Feuerwehr-Gerätehaus | Ortsvorsteherin bittet um Geduld

Zur künftigen Nutzung des alten Feuerwehr-Gerätehauses wurde im Ortschaftsrat nachgefragt.
Foto: Thorsten Mühl

SCHWANAU-NONNENWEIER. Der Umzug der Feuerwehr-Einsatzabteilung Süd in ihr neues Gerätehaus schreitet voran. Im Ortschaftsrat fragte ein Zuhörer zur künftigen Nutzung des alten Gerätehauses nach.

Er stellte sich vor, frei werdende Räume örtlichen Vereinen anzubieten. Das Unterbringen von Gerätschaften und Ausrüstung beschäftige viele Vereine. Ortsvorsteherin Dagmar Frenk nahm die Anregung auf. Entschieden werde zu einem späteren Zeitpunkt. „Der Gemeinderat wird sich zunächst nochmals das Gemeindeentwicklungskonzept anschauen“, erläuterte sie. Das 2019 verabschiedete Konzept ist Voraussetzung für finanzielle Förderung zur Stadtentwicklung aus dem Landessanierungsprogramm (LSP).

Bedeutend sei, welche Schwerpunkte beim LSP „Ortsmitte“ gesetzt würden. 2018 wurde beim vorbereitenden Ortsrundgang mit der “STEG Stadtentwicklung” eine Ensemble-Wirkung im Dorfkern als Ziel benannt. Um bauliche Schwerpunkte wie „Heimethues“ und Rathaus sollen deutliche Räume und Strukturen entstehen. Die künftige Nutzung des alten Gerätehauses war eine der Schlüsselfragen. „Wir sehen Potenzial für eine mögliche Nutzung durch die Vereine. Wann das spruchreif wird, ist offen“, sagte Dagmar Frenk. Ein Missverständnis des Zuhörers, der zunächst von der Nutzung des neuen Gerätehauses ausging, klärte die Ortsvorsteherin auf. „Das Gebäude wird ausschließlich für Feuerwehrbelange und Kameradschaftspflege genutzt“, verdeutlichte sie.

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Thorsten Mühl